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Detailhandelsfachfrau/-mann EFZ

Detailhandelsfachleute arbeiten im Verkauf. Sie beraten und bedienen die Kundschaft im Verkaufsgeschäft oder sind zuständig für Präsentation, Einkauf, Lager und Bewirtschaftung der Waren. Sie arbeiten in verschiedenen Branchen des Detailhandels. Sie verkaufen zum Beispiel Kleider, Nahrungs- und Genussmittel, Sport- oder Elektroartikel.

In der dreijährigen Grundbildung wird 3 1/2 Tage pro Woche im Betrieb gearbeitet. Hier liegt das Schwergewicht auf dem Erwerb der praktischen Kenntnisse und deren Anwendung. Je nach Tätigkeit im Betrieb sind zwei Schwerpunkte möglich:
Schwerpunkt Beratung
Bedienung und Beratung der Kundschaft stehen im Vordergrund.
Schwerpunkt Bewirtschaftung
Warenkreislauf, Verkaufsbereitschaft und Kundeninformation des Betriebes stehen im Vordergrund.
Schulisch sehr gute Lernende können die Berufsmaturität Typus Dienstleistung erwerben (zz. im Kanton Schwyz nicht möglich).

Dauer

3 Jahre

Schultage

1 1/2 Tage

1. Lehrjahr: Dienstag oder Donnerstag ganzer Tag,
ab dem 2. Semester zusätzlich Donnerstag oder Dienstag halbtags
(im ersten Semester ABK i.d.R. montags)

2. Lehrjahr: Mittwoch ganzer Tag und Freitagmorgen
(Freikurse am Montagnachmittag)

3. Lehrjahr: Dienstag ganzer Tag und Donnerstag halber Tag
(Freikurse am Montagnachmittag)

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"

Voraussetzungen

  • durchschnittliche bis gute Leistungen in der Sek. A und B oder sehr gute Leistungen in der Sek. C
  • gute Deutschkenntnisse und Kenntnisse in einer Fremdsprache
  • Mathematikkenntnisse (u. a. Dreisatz, Zins- und Prozentrechnen)
  • Interesse an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und in einer Fremdsprache (Englisch oder Französisch, 2 Jahre Vorkenntnisse) wird vorausgesetzt.
    Freude an der Beratungs- und Verkaufstätigkeit und der Arbeit im Team
  • Wille, etwas Neues zu lernen
  • sauberes und gepflegtes Auftreten

Kompetenzen

  • Förderung des ganzheitlichen Denkens durch den Aufbau von Methoden-,
    Sozial- und Selbstkompetenzen
  • Aufbau von Allgemeinwissen in den Fächern Wirtschaft und Gesellschaft, um
    Zusammenhänge besser zu verstehen
  • Gewinnen von praxisorientierten Kenntnissen im Fach Detailhandelskenntnisse, um Arbeitsprozesse und Kundenkontakte effizient zu gestalten
  • Erweiterung der sprachlichen Ausdrucksmöglichkeit in Deutsch und einer Fremdsprache

Ausbildung

Schulische Ausbildung

Total 1560 Lektionen, pro Woche 1.5 bis 2 Schultage

Fächer: Detailhandelskenntnisse, allgemei¬ne Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport, Freikurse in Betriebswirtschaftslehre, Französisch und Informatik
Standortbestimmung

Im 2. Semester des 1. Lehrjahres findet eine Standortbestimmung in der Schule sowie im Betrieb statt. Die Ergebnisse der beiden Bewertungen bilden die Grundlage für den Entscheid der Vertragsparteien über den weiteren Verlauf der beruflichen Grundbildung. Bei nicht genügenden Leistungen erfolgt die Abstufung (Wechsel in die zweijährige Attestausbildung). Bei sehr guten Leistungen können Freikurse belegt werden.

 

Betriebliche Ausbildung

Die berufliche Grundbildung erfolgt in einem Detailhandelsgeschäft, in der Schule und in überbetrieblichen Kursen. Die Mischung von Theorie und Praxis bringt viel Abwechslung in den Berufsalltag. Das Gelernte kann unmittelbar umgesetzt werden.
In der dreijährigen Grundbildung wird 3 1/2 Tage pro Woche im Betrieb gearbeitet. Hier liegt das Schwergewicht auf dem Erwerb der praktischen Kenntnisse und deren Anwendung. Je nach Tätigkeit im Betrieb sind zwei Schwerpunkte möglich. Der Entscheid des Schwerpunktes muss bereits zu Beginn der Grundbildung vom Lehrbetrieb festgelegt werden:
• Schwerpunkt Beratung
Bedienung und Beratung der Kundschaft stehen im Vordergrund
• Schwerpunkt Bewirtschaftung
Warenkreislauf, Verkaufsbereitschaft und Kundeninformation des Betriebes stehen im Vordergrund

Qualifikationsverfahren

Im Qualifikationsverfahren sollen die Lernenden zeigen, ob sie die im Ausbildungsreglement und im Lehrplan umschriebenen Lernziele erreicht haben. Neben den Ergebnissen der schriftlichen und mündlichen Prüfungen werden auch die Zeugnisnoten des 2. und 3. Lehrjahres berücksichtigt.
Ebenfalls mitberücksichtigt wird die Beurteilung des Lehrbetriebes, der üK und der ABK. Wer das Qualifikationsverfahren mit einem Durchschnitt von 4.0 im Praktischen und 4.0 im Schulischen bestanden hat, erhält das eidg. Fähigkeitszeugnis als Detailhandelsfachfrau/als Detailhandelsfachmann.

Anschlussausbildungen

Berufsmaturität
BM2 Typus "Dienstleistungen"
Handelsschule
Höheres Wirtschaftsdiplom edupool.ch
Berufsprüfung (BP)
Mit eidg. Fachausweis: Detailhandelsspezialist/in, Einkaufsfachmann/-frau, Führungsfachmann/-frau, Marketingfachmann/-frau,
Verkaufsfachmann/-frau Fachrichtung Innen oder Aussendienst
Höhere Fachprüfung (HFP)
Detailhandelsmanager/in mit eidg. Diplom, Einkaufsleiter/in mit eidg. Diplom, dipl. Marketingleiter/in, dipl. Verkaufsleiter/in,
dipl. Führungsexperte/-expertin
Höhere Fachschule
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, dipl. Marketingmanager/in HF
Fachhochschule
Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie

Ihre Ansprechperson

fischli marc

Marc Fischli
Bereichsleiter Detailhandel a. i.
Telefon 055 451 70 00
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